Ή στραβός είναι ο γιαλός ή στραβά αρμενίζουμε
21.10.2017
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    Das ohne Heilungschancen krebskranke, mit Doppelmoral und Heuchelei, Weltfinanzsystem

    Dr. Georg Chaziteodorou

    Wenn jeder Staat des Planeten Erde ihre eigene Währung durch die 100 % nationalisierte eigene Zentralbank ausgäbe und vernünftig regulierte und diesen Vorrang von privaten Hände der Hochfinanz fernhielte, gäbe heute kein hochverschuldeter Staat auf der Erde.

    Das bestgehütete Geheimnis und gleichzeitig das gefährlichste Problem der Menschheit ist die kriminelle Herrschaft des Götzen Mammon, des Widersachers der Schöpfung von Anbeginn, über alle Reiche und Güter des Planeten Erde.

    Warum wird diese kriminelle Herrschaft ohne Widerstand von den Menschen hingenommen? Die Mutter Erde und der liebe Zeus, für ihren Reichen und Gütern auf der Erde, verlangen keine Gegenleistung!

    In der «Wirtschaft» der Menschen werden gewöhnlich Güter und Dienstleistungen ausgetauscht. Dazu braucht man das «Tauschmittel Geld». Man spricht hier von einer «Versorgungs- oder Subsistenzwirtschaft» wenn lebensnotwendige Güter und von einer «Erwerbswirtschaft» wenn über den Grundbedarf hinausgehende bloß nützliche oder gar bloß angenehme Güter ausgetauscht werden.

    Das erste Wirtschaftssystem ist auf die Befriedigung der physischen Bedürfnisse, das zweite Wirtschaftssystem auf die Befriedigung der imaginären Bedürfnisse, die durch die Phantasie stets ausgeweitet werden können, des Menschen gerichtet.

    Was mit dem «Tauschmittel Geld» zu tun hat nennt man «Finanzen». «Märkte» sind Handelsplätze. Bei den «Finanzmärkten» wechselt ausschließlich Geld den Besitzer. Wenn Geld zur Produktion von Waren eingesetzt wird, nennt man es «Kapital». «IndustrieKapital» liegt in den Händen von Konzernen. Wenn Geld zur Spekulation eingesetzt wird, nennt man es «Finanzkapital» und befindet sich in den Händen von Finanzunternehmen. Bei der «Realwirtschaft» geht es um die Produktion und Verteilung von Waren.

    Bei der «Finanzwirtschaft bzw. dem Finanzsektor» geht es dagegen um Zahlungsströme. «Hedgefonds» sind Unternehmen, die das Vermögen ultrareicher Kunden verwalten und durch Spekulation im «Finanzsektor» zu vermehren versuchen. Mit «Finanzderivate» bezeichnet man finanzielle Massenvernichtungswaffen. Sie sind vergleichbar mit der Hölle: Man kann leicht ins Derivategeschäft hinein- und fast nicht wieder herauskommen. Sie sind Verträge, die ihren Wert von einem zugrunde liegenden Vermögensgegenstand (= Basiswert, Unterlying) ableiten (Derivat = abgeleitet) d.h. sie sind Optionen und Terminkontrakte. Bei einer Option erwirbt man das Recht zu einem bestimmten Zeitpunkt oder innerhalb eines gewissen Zeitraums einen Vermögensgegenstand zu kaufen (Kaufoption) oder zu verkaufen (Verkaufsoption).

    Richtig kritisch wird es bei den Terminkontrakten. Hier hat man nicht das Recht, sondern die Pflicht, einen entsprechenden Vermögensgegenstand zu einem bestimmten Zeitpunkt und Preis zu erwerben oder zu veräußern. Es ist keinesfalls so, dass der Handel mit Optionen und Terminkontrakte eine neue Erfindung ist. Terminkontrakte gab es schon bei den alten Hellenen.

    Das 1944 begründete globale Finanzsystem gleicht seit 2008 einem Krebskranken ohne Heilungschancen. Was immer dieser an Nahrung bekommt, dient nicht mehr dem Aufbau seines Körpers d.h. der Realwirtschaft, sondern nur noch der Fütterung seines Krebstumors d.h. dem Finanzsektor. Die heutige Aspirin-Heilungsmitteln «Geldschöpfung aus dem Nichts» und «Zinssenkung» der Zentralbanken, sind nicht wirksam genug zu Gesundung des Totkranken Weltfinanzsystems. Die Politik des reichlichen und leichten Geldes der Zentralbanken hat die Spekulationsbranche zu massiven Exzessen geführt. Deshalb ist das Vertrauen der Menschen in die Wirtschaft nach 2008 nachhaltig so erschüttert worden, dass sie die Leitwährung US-Dollar nicht mehr gern annehmen. Unternehmen und Privatpersonen laufen zunehmend in alternative Geldformen wie zum Beispiel Bitcoin (Digitale Währung) oder Gold.

    Die angelsächsischen Regeln die sich in Handel und Wirtschaft breit gemacht hatten, sind auf dem Rückzug. Die Banken können wegen der Anwendung standardisierter Ratings nicht mehr Kredite aus ihrer langjährigen Kenntnis des Unternehmens vergeben, so dass auch die jahrzehntelangen Geschäftsbeziehungen mit treuen Kunden verloren gehen. Die USA drängen andere Länder, ihre Märkte für besonders konkurrenzstarke US-Produkte zu öffnen aber sie widersetzen sich erfolgreich der Forderung, gleichwertige  Gegenleistungen zu bringen.

    Der IWF ursprünglich sollte Ländern, die ein Defizit an Devisenreserven hatten, vorübergehend Kredite gewähren, so dass diese ihre Finanz- und wirtschaftspolitischen Reformanstrengungen in Ruhe durchführen und ihr außenwirtschaftliches Gleichgewicht wieder herstellen konnten. Der IWF würde, so war anfänglich gedacht, diesen Reformprozess  beobachten und unterstützend zur Seite stehen. Der hat zumindest seit 1973  mit dem freien «Floaten» d.h. mit dem Bruch des Systems von Bretton Woods (Goldstandard) eigentlich seine Existenzberechtigung verloren, die darin bestand, Überbrückungskredite an Länder mit schwachen Währungen zu vergeben, damit diese ihre festen Wechselkurse verteidigen könnten.

    Es fehlen aber verbindliche und akzeptierten Regeln für ein Weltwährungssystem, das diesen Namen verdient. Gäbe es ein solches System, würden sich sehr viele Fragen gar nicht stellen oder von selbst erledigen. Der IWF aber tut auf internationaler Ebene das, was die Zentralbanken auf nationaler Ebene tun: der IWF nimmt kaum verhohlen in massiver Weise die Geschäftsinteressen ausschließlich der internationalen Hochfinanz war. Sein Programme fast überall bringen nur Unglück: Durch die Drosselung der Nachfrage sollen angeblich Ausgaben und Einnahmen im Außenhandel wie im Staatsbudget wieder ins Lot gebracht und so die Schuldendienstfähigkeit des Landes wiederhergestellt werden.

    Es geht also nur um diese Herstellung! Eine solche Politik der «Anpassung» mit «Austeritätsprogramme» an die verfügbaren finanziellen Mittel kann, vor allem wenn sie abrupt wie in Hellas erfolgte, verheerende soziale Konsequenzen haben. In Hellas haben diese bisher über 10.000 Tode durch Selbstmord aus Verzweiflung geführt! Durch den Abbau von Subventionen wurden die Grundnahrungsmittel über Nacht so drastisch verteuert, dass sie für die Armen Hellenen nicht bezahlbar wurden. Sie waren und sind noch die Haupteidtragenden bei den massiven Preissteigerungen der öffentlichen Dienstleistungen wie medizinische Versorgung und Schulbesuch, Benutzung des öffentlichen Transportsystems usw. Die Verteuerung öffentlicher Güter wog umso schwerer, als die Stabilisierungsprogramme fast immer darauf abzielten, die Steigerungen der Lohneinkommen unter der Inflationsrate absichtlich zu halten, die Realeinkommen also absichtlich zu senken! Die IWF Programme generell begünstigen die Umverteilung gesellschaftlichen Reichtums zugunsten der Reichen (!),  sie verschärfen die vorhandenen Einkommensunterschiede und mit ihnen die soziale Spannungen.

    Wie es scheint, sind die Wirtschaftssitten auch in der EU total verschlechtert worden. Fleiß, Sparsamkeit, Ehrlichkeit und Loyalität haben keinen Stellenwert mehr. Die Gier erfasst fast alles während der Normalverdiener bangt um seinen Arbeitsplatz. Wenn die Menschen wie heute glauben, dass sie ihr Geld nicht durch Arbeit, welcher Art auch immer, verdienen müssen, sondern dies relativ mühelos durch Spekulation, Finanztransaktionen und Betrug genauso gut können, ist die Katastrophe nicht weit entfernt. Sobald die Schuldenberge der EU-Mitgliedsländern kollabieren werden die EU-Bürgere in Gold oder andere Wertgegenstände flüchten, die dann zunehmend die Funktion des Geldes übernehmen.

    Natürlich kann die Kommission der EU das untersagen, wie schon die Regierung Roosevelt der USA den privaten Besitz von Gold verboten hat. Deshalb verabschiedete bereits und heimlich das «Gold-Gesetz» mit dem ab 26.09.2017 die Besitzer von Gold, Silber und Platin auf eine Stufe mit Terroristen und dem organisierten Verbrechen gesetzt werden. Die Eurokrise, die 2010 begonnen wurde, zeigte auch die wie unfähig und korrupt auch ihre Politik ist. Hier stellte die Finanzindustrie die Regierungen im Euroraum in der entscheidenden Phase einfach eiskalt und schuf ihr eigenes Exekutivorgan, die so genannte Troika aus EZB, IWF und EU-Kommission. Dieses Exekutivorgan der Finanzindustrie zuständig für EU-Angelegenheiten sorgte über die Köpfe aller EU-Organe zunächst dafür, dass die Regierungschefs in Italien und Hellas durch «Technokraten aus der Hochfinanz bzw. aus der Goldman-Sachs-Investmentbank» d.h. Mario Monti und Loukas Papadimos ersetzt wurden. Als die Parlamentswahlen in Hellas eine Mehrheit für die gegen die Sparmaßnahmen antretende SYRIZA-Partei ergaben, drehte erpresserisch die verbrecherische Troika Hellas einfach den Geldhahn ab. Allein dieser Vorgang zeigt mit welchen Gaunern man zu tun hat.

    Als das hellenische Volk mit der durchgeführte Volksabstimmung von Sommer 2015 die Sparpolitik ablehnte, ignorierte die scheindemokratische Troika das Ergebnis, ließ ihr unbequeme Politiker wie den damaligen Finanzminister Varoufakis feuern und verschärfte den Sparkurs sogar noch. Diese Verbrecher benötigen das nächste Mal einen blutigen Aufstand des hellenischen Volkes der mit einem GREXIT aus der EU der Töchter und Söhne Abrahams gekrönt wird. Wenn in der EU für das Absterben der Demokratie noch ein Beweis bedurft hätte, hat Hellas ihn geliefert. Der hellenische Parlamentarismus war und ist noch durch den globalen Finanzsektor ausgehöhlt. Die Mitgliedsländer der EU der Töchter und Söhne Abrahams d.h. der ewigen Widersacher des Hellenismus, werden nicht mehr durch gewählten Politikern regiert, sondern im Interesse der Hochfinanz von einer Gruppe korrupter und nicht gewählter, gesichtsloser Bürokraten zwangsverwaltet.

    Frauen und Männer Hellas. Erhebt Euch! Diese Verbrecher werden 2018 mit Bail-out und Bail-in wieder zurückkehren. Da die Wohlhabenden Hellas ihr Vermögen entweder in Steueroasen, Luxemburg oder Berlin, untergebracht oder auf Grund guter Beziehungen mit Regierungskreisen rechtzeitig abgezogen hatten, wird auch die neue Enteignung vor allem die Besitzer kleiner Vermögen treffen. Dieses Mal soll ein äußerst gefährliches gesellschaftliches Klima für die Gauner der EU entstehen. Der Finanzsektor und die Regierung der Verräter der SYRIZA-Partei sehr stark unter Druck geraten sollen.

    Hellas, wie sehr oft in der Vergangenheit, ist wieder in eine historische Phase eingetreten um das globale Finanzsystem jetz zum Einsturz zu bringen. Maßnahmen wie Geldschöpfung, Zinsensenkung, Bail-out, Bail-in und andere, sind nicht mehr wirksam. Die neue Krise ist unterwegs und kann durch Hellas beschleunigt ankommen, damit das krebskranke Finanzsystem auch beschleunigt uns endgültig stirbt.

    PD Dr.-Ing. Georg Chaziteodorou
    Bleibergweg 114, D-40885 Ratingen
    Tel.+Fax: 0049 2102 32513
    E-Mail: chaziteo@t-online.de
    05.10.2017

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