Ή στραβός είναι ο γιαλός ή στραβά αρμενίζουμε
22.08.2017
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    Die Demokratisierung der Geldschöpfung ist die Lösung des Problems des heutigen Geldsystems!

    Dr. Georg Chaziteodorou

    Die Wirtschaftskrisen und die Verschuldung der Staaten werden von Menschen erzeugt und die verantwortlichen Politiker und Manager, in welchen Positionen auch immer sitzen, wollten und wollen angeblich darüber nichts gehört, gesehen und gewusst haben! Wofür wurden und werden sie eigentlich bezahlt? Für die Fehler der Deregulierungen und die laxen Kontrollen die nie behoben werden bzw. behoben dürften?

    Das heutige Weltfinanzsystem ist mittlerweile ein komplexes  Kartehaus von Krediten aus vielen Ebenen, die bei besten Willen der verschuldeten Länder wie Hellas nicht mehr zurückgezahlt werden können, um eine neue Wirtschaftskrise wie die von 2008 zu vermeiden.

    Die währungstechnische Karriere des Goldes die am 22.07.1816 begann (Goldstandard) und in New Hampshire der USA bei der Konferenz von Bretton Woods (01.07-23.07.1944) zur Neuordnung des internationalen Finanzwesen durch den goldgedeckte US-Dollar als neue Leitwährung modifiziert wurde, fand ihre vorläufige Ende als 1971, die FED, die Umtauschgarantie des Dollars  in Gold für 35 Jahre still legte  nur und nur weil sie übermäßig viele Dollars gedruckt und im Umlauf gebracht hatte. In den Zeiten der physischen Golddeckung des Zentralbankgeldes hatten die Inhaber von Zentralbankgeld in Form von Geldmünzen, Banknoten und Zentralbankguthaben einen Forderungsanspruch auf den Goldschatz der Zentralbank.

    Damals war die Verbuchung des Banknotenumlaufs und der Zentralbankguthaben der Banken als Verbindlichkeit der Zentralbank sachlogisch richtig. Heute nicht mehr. In früheren Zeiten hatte das Finanzwesen eine rein dienende Rolle für die Realwirtschaft. Es wurde deshalb auch als «Blutkreislauf» für eine funktionierende Volkswirtschaft bezeichnet. Heute nicht mehr. Das Finanzwesen hat sich als alles bestimmender, übermächtiger Faktor im wirtschaftsgeschehen etabliert. Diese völlig fehlgeleitete Entwicklung wurde von Politiker, Manager und Volkswirten völlig bewusst und mit Gesetzen zur Deregulierung, Privatisierung u.a. beschlossen und herbeigeführt. Dieses Geldsystem muss deshalb dringend reformiert werden. Bei diesem Zustand ein weiteres gesundes Wirtschaftswachstun ist unmöglich geworden.

    Deshalb kann  ein Unternehmen oder ein Staat nur noch, wie heute bei der EU, auf Kosten anderer wachsen: Der Gewinn des einen ist der Verlust des anderen. Mein Exportüberschuss ist dein Importdefizit. Dein Importdefizit ist meine Bankenkrise. Und die Heuchler und die wahren Feinde Europas der Vaterländer, haben in den feierlich proklamierten Zielen der EU gelogen. Es geht tatsächlich weder um eine «Stärkung der Solidarität» zwischen den Völkern Europas noch um deren «wirtschaftlichen und sozialen Fortschritt» und schon gar nicht um die «Stärkung der Identität und Unabhängigkeit Europas».

    Das zeigt deutlich die Erpressung Hellas für die Rettung der Deutschen Bank. Den internationalen Bankern war es durch Erpressung von Politikern, Bilanzstandardisierung und umfassende Medienpropaganda in der BRD gelungen, betrügerisch wieder Gewinne zu erzielen, der wirtschaftliche Aufschwung wurde vorgetäuscht, das Ende der Wirtschaftskrise verkündet. Plötzlich gerieten die Hellenen in die finanzielle Schieflage die noch andauert, nur und nur damit die Deutsche Bank gerettet werden konnte.

    Dafür mussten die Wirtschaftsdaten des hellenischen Statistikamtes manipuliert werden. Heute, den 24.08.2016, ist die Kommission der EU an den hellenischen Finanzminister gewandt um die Betrugsuntersuchungen durch die hellenische Justiz im Auftrag des hellenischen Parlaments zu stoppen, um dem damaligen Leiter des hellenischen Statistikamtes zu schützen. WAS FÜR EINE SCHWEINEREI?

    Das Grundübel der bisherigen Wirtschaftskrisen und derjenigen die Unterwegs sind, ist das zinseszinsbasierte gültige Geldsystem. In diesem System sind einerseits stets der Zins und andererseits auch immer die Inflation notwendig. Der Zins lockt das sonst nicht verzinste Spargeld in den Geldumlauf, damit es sich einen Schuldner sucht, der auch die gewünschten Zinsen bezahlt. Dazu braucht es noch die Zentralbanken, die über die Geldmenge das Geld entwerten. Alle Zentralbanken der Welt produzieren daher absichtlich Inflation.

    Die Tragödie der Verschuldung der Nationen liegt in der Dummheit, dass die Hoheit dieser Zentralbanken in privaten Händen der Hochfinanz liegt. Wenn die Staaten wieder das Recht der Geldschöpfung für sich selbst beanspruchen würden, anstatt dieses den privaten Zentralbanken zu überlassen, dann gäbe auch überhaupt kein Grund, den Staatsbürgern Teile ihres sauer erworbenen Einkommens wieder wegzunehmen, denn er könnte jenes Geld, das er benötigt, einfach selbst schöpfen.

    Das Besteuerungsgeld der Nationalstaaten stellt nur die einzige Sicherheit für die Bezahlung der Staatsschulden dar. Die private Geschäftsbanken und Zentralbanken sind die wahre Gauner und Verbrecher bzw. die Hochfinanz, weil das «aus Luft erfunden Geld» an die Nationalstaaten als Schuld verleihen. Da die Staaten keine marktwirtschaftliche Unternehmen sind und daher auch keine Gewinne erwirtschaften können, bleiben sie die Tilgung regelmäßig schuldig und bezahlen «nur» die Zinsen, welche in den letzten Jahrzehnten bereits ein Vielfaches der ursprünglich aufgenommenen Staatsschuld erreicht haben.

    Der Zins ist damit Systembestandteildieses Geldsystems und hat daher verheerenden Nebenwirkungen. Durch den Zinseszins wächst das Geldvermögen der Hochfinanz exponentiell, d.h. auch alle Staatsschulden müssen dementsprechend katastrophal, wie in Hellas, wachsen. Verzinste Staatsschuld und Steuern sind also eine Erfindung der privaten Zentralbanken. Schulden, Zinsen, Inflation und Steuern können nur mit der Demokratisierung der Geldschöpfung verschwinden.

    Die Geldschöpfung aus dem Nichts (Fiat-Geld) erfolgt auf zwei Arten:

    • Durch die Zentralbanken d.h. durch das Prägen von Münzen und das Drucken von Geldscheine, die den Geschäftsbanken mit Zinsen zur Verfügung gestellt und in Umlauf gebracht werden. Die Geldmenge ist nur einer von vier Faktoren in der fundamentale Gleichung der klassischen Geldwirtschaft                                                                                                                                                                                          M x V = P x
      Das Produkt aus Geldmenge (M) und Umlaufgeschwindigkeit (V) d.h. ist gleich dem Nominaleinkommen (P x Y). Die in einer Wirtschaft umlaufende Geldmenge (M) wird nicht durch die Geldbasis der Zentralbank bemessen, sondern durch die Größen (M1), M(2) und (M3). Die Größe (M1) misst in etwa die Summe der im Umlauf  befindlichen Banknoten, Schecks und Sichteinlagen (Kontoguthaben bei den Banken). Bei der Größe (M2) werden zusätzlich zu der Größe (M1) noch Spareinlagen mit einer vereinbarten Laufzeit von bis zu zwei Jahren, sowie Einlagen mit einer vereinbarten Kündigungsfrist bis zu drei Monate  und gewisse Termingelder hinzugezählt. Bei der Größe (M3) werden zusätzlich zu der Größe (M2) bestimmte von monetären Finanzinstituten (MFI) ausgegebene marktfähige Instrumente wie z.B. Repogeschäfte, Geldmarktfondsanteile und Schuldverschreibungen. Die Größe (M1) ist damit eine enge und sehr bargeldnahe Definition des Geldes. In den USA ist es durch die FED mehr Geld im Umlauf, als von als ursprünglich geschaffen wurde.
    • Wie die FED können in den USA auch die Geschäftsbanken Geld schaffen Diese werden durch die FED gezwungen, einen gewissen Teil der Einlagen nicht auszuleihen. Bei einer Mindestreserve von 10 % kann durch das Banksystem die Summe des umlaufenden Geldes verzehnfacht werden.
      Die Geldschöpfung hier erfolgt also ausschließlich durch die Kreditinstitute und die monetären Finanzinstitute (MFI) die als wichtiges Bindeglied zwischen den Zentralbanken und den privaten Unternehmen und Haushalte fungieren und diese mit Geldkredite versorgen. Aus diesen Grund können weder Haushalte noch die Unternehmen der Privatwirtschaft (Nicht die Finanzinstitute) noch die Staaten, die ja die Hoheit der Zentralbanken an privaten Händen und weiter an die Geschäftsbanken delegiert haben, eigenständig Geld schöpfen. Das Buchgeld der Zentralbankguthaben kann jederzeit auf Anforderung der Geschäftsbanken in Bargeld verwandelt werden. Umgekehrt kann der nicht benötigte Bargeldüberschuss den Geschäftsbanken zu Lasten der Barreserven aus der Verwahrung der Banktresore bei der Zentralbank abgeliefert werden. Der Geldschöpfungsgewinn ergibt sich aus der Relation zwischen den betrieblichen Aufwand der Geldschöpfung und dem Wertumfang der hergestellten und in Umlauf gesetzten Geldmenge (Münzen, Banknoten und Zentralbankguthaben). Heute wird der Geldschöpfungsgewinn durch eine substanzlose Gegenbuchung versteckt.
      Das Verstecken aber von ausschüttungsfähigen Gewinnen durch die Zentralbanken geht weit über die Verbuchung der Geldschöpfung hinaus. Heute, in Zeiten der Deflation und Nachfrageschwäche ist vernünftig diesen Ausgleichposten aufzulösen und als Gewinn an die notleitenden Regierungen, wie Hellas, auszuschütten. Es sei denn, die Nachfrageschwäche, die Deflationsgefahr und die Geldknappheit der Staaten sind von der Hochfinanz gewollt und von ihren Zentralbanken hausgemacht!Wenn man die umlaufende Geldmengen (M3) durch das reale BIP teilt (BIP =Konsum + (Exporte-Importe) erhält man ein Einblick auf die Aufblähung der Kreditvolumen. Die Größe (M3) ist damit auch ein Indikator für die Kreditvolumina und besonders anfällig für Wirtschaftskrisen und dadurch auch von den  schwankenden Emotionen der Marktteilnehmer abhängig und damit von den Zentralbanken am wenigsten steuerbar.
      Deshalb ab März 2006  veröffentlicht die FED keine Zahlen für die Größe (M3) mehr um die prekäre Situation des US-Finanzsystems zu verschleiern.

    Das wirtschaftliche Chaos von heute konnte vorübergehend  durch vom IWF in den späten 1960ern geschaffene SZRs (Sonderziehungsrechte) welches den Dollar ablösen sollte, bekämpft werden. Im Moment bestehen SZRs aus den Währungen Dollar, Euro, Yen und Pfund. Man plant ab Oktober 2016 in diesem Währungskorb auch den chinesischen Yuan bzw. Renimbi aufzunehmen. Einer der Gründe dafür ist, dass er einen bereits fertigen Markt innerhalb Chinas selbst vorfinden wird.

    Alles spricht dafür dass das sechste Mitgliede im SZRs-Währungskorb das «Gold» sein wird d.h. der Goldstandard kommt modifiziert zurück. Das ist aber eine Zwischenlösung. Die richtige und damit endgültige Lösung des Problems des heutigen Geldsystems, ist die Demokratisierung der Geldschöpfung.

    PD Dr.-Ing. Georg Chaziteodorou
    Bleibergweg 114, D-40885 Ratingen
    Tel.+Fax: 0049 2192 32513
    E-Mail: chaziteo@t-online.de
    25.08.2016

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