Ή στραβός είναι ο γιαλός ή στραβά αρμενίζουμε
25.07.2017
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    Flüchtlinge in Griechenland

    Über die aktuellen Lebensbedingungen der Flüchtlinge in Griechenland sprach german-foreign-policy.com mit Dorothee Vakalis. Die ehemalige Pfarrerin der Evangelischen Kirche deutscher Sprache in Thessaloniki ist mit der Organisation NAOMI seit ungefähr sechs Jahren in der Flüchtlingshilfe aktiv.

    german-foreign-policy.com: Vor etwas mehr als einem Jahr gab es in Deutschland zahlreiche Berichte über die Schließung der Balkanroute und über die katastrophale Lage der Flüchtlinge in Griechenland, zum Beispiel in Idomeni. Heute hört man gelegentlich etwas über die schlimmen Verhältnisse in den Lagern auf den griechischen Inseln, aber fast nichts über die Situation auf dem Festland. Unter welchen Bedingungen leben die Flüchtlinge dort?

    Dorothee Vakalis: Die Lage verschlechtert sich zunehmend. Es ist zwar mittlerweile eine größere Zahl der insgesamt wohl 60.000 Flüchtlinge über den UNHCR in Hotels, in Wohnanlagen oder auch in Privatwohnungen untergebracht worden. Aber generell muss man sagen, dass die Versorgung – vor allem auch die psychosoziale Betreuung – katastrophal ist. Die Flüchtlinge bekommen kaum Informationen über das, was sie erwartet, sie leben in hoher Unsicherheit und Isolation. Auch die alltägliche Versorgung mit Nahrungsmitteln, die medizinische Versorgung – all das ist mehr als notdürftig. Die Behörden sind inzwischen dazu übergegangen, den Menschen nicht mehr über Catering fertige Mahlzeiten, sondern Geldkarten zur Verfügung zu stellen, mit denen sie selbst einkaufen können, was sie brauchen. Allerdings gibt es nur 150 Euro pro Person im Monat, und davon muss man alles bezahlen – nicht nur Lebensmittel, sondern auch Hygieneartikel, Kleidung, unter Umständen Busfahrten, von Kosten für Freizeitangebote mal ganz zu schweigen. Davon kann selbst in Griechenland niemand menschenwürdig leben. Anfang Mai sind die Geldkarten, ohne dass jemand wusste, wieso, verspätet aufgeladen worden; Sie können sich vorstellen, welche Panik das unter den Flüchtlingen verursacht hat, die finanziell plötzlich vor dem Nichts standen.

    Anmerkung Dr. Emmanuel Sarides zum Projekt NAOMI in Thessaloniki, geleitet von Frau Vakalis. Wie man sieht, das Projekt dient der Vorbereitung der Flüchtlinge auf ihre neue Heimat, Deutschland: mit Deutsch-Unterricht (rechts im Bild) und erlernen einiger einfacher Handarbeiten. Perfekt zur Vorbereitung des kommenden multikulturellen Proletariats in Deutschland

    Mehr über das Projekt NAOMI hier http://naomi-thessaloniki.net/

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

    gfp.com: Wie ist die Situation denn in den Flüchtlingslagern?

    Vakalis: Sie befinden sich am Rande der Gesellschaft: Auf Feldern, in ehemaligen Fabrikhallen und und anderen zur Zeit ungenutzten und ungeeigneten Gebäuden wie Sportstadien harren Tausende – man schätzt 22.000 – bis heute in engen Containerhäuschen hinter Stacheldraht und von der Polizei bewacht aus. Die nächsten Städte mit Ärzten und Asylbehörden sind weit entfernt. In den Lagern sind viele junge Leute und Alleinstehende übrig geblieben, aber auch allein reisende Mütter mit ihren Kindern. Es entsteht dort kaum ein Gemeinschaftsleben, wie es Menschen in einer schwierigen Situation eigentlich dringend benötigen. Ganz im Gegenteil, es wird sogar immer wieder von Gewalt und Kriminalität in den Lagern berichtet. Erst vor ein paar Tagen betreuten wir eine junge Frau mit ihren zwei Kindern, davon eines im Rollstuhl, die wir in einem Hotel in Thessaloniki unterbrachten, weil sie im Lager immer wieder gewalttätigen Übergriffen ausgesetzt waren. Das ist bloß ein Beispiel; ich könnte Ihnen viele weitere erzählen. Leider schaffen die Organisationen, die die Lager betreiben, es nicht, ein kollektives, gewaltfreies Leben, ein Miteinander zu schaffen. Immer wieder kommt es auch zu Selbstmordversuchen von Verzweifelten.

    Weiter bei http://www.german-foreign-policy.com/de/fulltext/59599

    Siehe auch Das Prinzip Abschreckung

    One Comment

    • berlinathen sagt:

      Griechenland ist ein failed state, der von einem Haufen ehemaliger – und zum Teil noch heute aktiver – Anarchisten, Uni- und Ministerien-Besetzer, Chaoten und sogar Terroristen (Tsipras und Co) regiert wird. Diese hat der zionistische Hegemon an die Macht gehievt, um die astronomischen Schulden des Landes durch den Verkauf seiner gesamten Infrastukrur zu ermöglichen und sonst gar nichts. Und diese Regierung, die noch nicht mal Griechenland regieren kann, soll das Problem der Millionen von Flüchtlingen, die aus der Türkei nach Griechenland kamen, um weiter nach Westeuropa, sprich Deutschland zu wandern, managen können? Nein, das kann sie nicht. Und weil sie dies, auch aufgrund der selektiven Aufnahme deutscher Behörden, nicht kann, wird ein Teil der Leute in Griechenland bleiben, wo deren Integration ein Ding der Unmöglichkeit ist.
      Und nun fangen an die Organisationen mit dem riesengrossen Herzen, Soros, die Evangelische Kirche in Deutschland, deutsche und andere ausländische Behörden und Helfershelfer des zionistischen Hegemons, die so grosszügig Dutzende von Nicht-Regierungs-Organisationen (NGOs) finanzieren (die unkontrolliert und chaotisch in Griechenland rummachen), Projekte wie NAOMI starten und Allerhand Gelder nach Griechenland tranferieren, die dann in die undurchsichtigen Kanäle der griechischen Bürokratie versickern, sich über die Inkonsequenz dieser inkompetenten Regierung zu beklagen, die Flüchtlinge ordentlich unterzubringen oder nach Deutschland weiterzuleiten. Was sie ja von Anfang an wussten.
      Nach Deutschland weiterzuleiten, das einer der Hauptverantwortlichen für den Krieg gegen Syrien und für das Elend derselben Flüchtlinge ist (die in den letzten Jahren von anderen deutschen Organisationen gezielt nach Deutschland gelockt wurden, wo, wie wir wissen, Milch und Honig auf den Strassen fliessen).
      Ob das Frau Vakalis weiss – oder villeicht ahnt?
      Ich würde Frau Vakalis vorschlagen, anstatt auf die unfähigen Griechen zu schimpen, lieber bei Frau Merkel vorstellig zu werden. Und ihr nicht sagen, dass sie die in Griechenland gestrandeten Flüchtlinge nach Deutschland holen, sondern mit dem Krieg gegen Syrien und Assad aufhören sollte.
      Im Interesse der von ihr so geliebten Flüchlinge.
      ES

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