Ή στραβός είναι ο γιαλός ή στραβά αρμενίζουμε
23.08.2017
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    Fußball-WM-2018: Die Bauarbeiten sind in vollem Gange


    Franz Krummbein

    Die Fußball-Weltmeisterschaft in Russland findet vom 14. Juni bis 15. Juli 2018 statt. Die Turnierspiele werden in Moskau, Kaliningrad, Sankt Petersburg, Wolgograd, Kasan, Nischni Nowgorod, Samara, Saransk, Rostow am Don, Sotschi und Jekaterinburg ausgetragen

     

    „Wir geben für alle Objekte zusammen mehr als zehn Milliarden Dollar aus, vor der WM und danach. Das sind nicht nur Stadien und Flughäfen – die Hälfte davon ist schon fertig. Das ist eine riesige Arbeit. Wir haben keine Verspätung, alles wird fristgerecht fertig. Die FIFA fordert, in jedem Stadion je drei Spiele bei vollen Tribünen vor dem Wettbewerb selbst veranstaltet werden, und das werden wir tun“, sagte der Generaldirektor des Organisationskomitees „Russland 2018“ Alexej Sorokin.

    Dem Generaldirektor zufolge sind die Bauarbeiten an den Stadien und der dazugehörigen Infrastruktur in vollem Gange: „Wir haben große Infrastrukturprojekte, das stimmt. Die größte Arbeit ist die Transportinfrastruktur. Was den sportlichen Aspekt angeht, so sind drei Stadien praktisch fertig, zwei Hauptstadien für 80.000 Zuschauer in Sankt Petersburg und das ‚Luschniki‘ in Moskau werden gebaut. Weitere sieben Stadien werden wie geplant zum Dezember fertig. Natürlich können einige technische Herausforderungen auftauchen, aber bei solch einer großangelegten Arbeit muss man es in Kauf nehmen“.

    Der russische Präsident Wladimir Putin ist überzeugt, dass die Fußball-Weltmeisterschaft 2018 in Russland als ein grandioses Fest in die Geschichte des Weltsports eingehen und die Fußball-Familie noch enger zusammenschweißen wird. „Es wird alles nur Mögliche getan, damit den 32 führenden Nationalmannschaften der Welt ein würdiger Empfang bereitet wird und Bedingungen geschaffen werden, die es ihnen erlauben, ihr Können unter Beweis zu stellen und den vielen Millionen Fans echten großen Fußball zu zeigen“, so Putin.

    Laut Putin können Fußballfans zur Weltmeisterschaft 2018 ohne Visum nach Russland kommen. Darüber hinaus sollen vor Beginn der Fußball-WM 2018 die Hotels nach dem Sterne-System zertifiziert werden. Bislang sei die Zertifizierung der Hotels keine Pflicht in Russland gewesen.

    Die russische Organisation der Spiele läuft perfekt und im Zeitplan. Die Stadien haben die folgenden offiziellen Namen: «Jekaterinburg-Arena» — Jekaterinburg; «Fisht-Stadion» — Sotschi; «Kazan-Arena» — Kazan; «Das Stadion Kaliningrad» — Kaliningrad; «Das Stadion Luzhniki», «Spartak-Stadion» — Moskau; «Mordowien Arena» — Saransk; «Das Stadion Nischni Nowgorod» — Nishnij Nowgorod; «Rostov-Arena» — Rostow-am-Don; «Samara-Arena» — Samara; «Das Stadion St. Petersburg» («Zenit-Arena») — Sankt-Petersburg; «Wolgograd-Arena» — Wolgograd.

    Die meisten dieser Stadien wurden entweder bereits für Olympische Spiele oder ähnliche Großveranstaltungen genutzt, einige müssen noch gebaut werden.

    Moskau. Das Finalspiel wird im Stadion „Lushniki“ stattfinden, das seinerzeit die Hauptarena der Olympischen Spiele von 1980 gewesen ist. Bis jetzt gilt dieser Sportkomplex als einer der besten in der Welt.

    Jedoch hat die FIFA ihre eigenen Anforderungen, die die Durchführung des Finalspiels betreffen. Es handelt sich hierbei um technische Anforderungen, so um den Neigungswinkel der Tribünen, die Unterbringung der Fernsehkameras, die Lage des VIP-Bereiches. Daher tut eine Rekonstruktion notwendig. Für das Finalspiel soll die Zahl der Zuschauerplätze von 70 000 auf 90 000 erhöht werden. Lushniki ist aber ein historisches Objekt. Das architektonische Aussehen des Stadions, das 1956 eröffnet wurde, wird niemand ändern. Daher wird es sich äußerlich nichts ändern, die innere Infrastruktur soll jedoch so umgestaltet werden, dass sie den neuzeitlichsten sportlichen Anforderungen genügt.

    Im Jahr 2014 wurde das Moskauer Stadion, die Otkrytie-Arena, fertiggestellt. In ihr finden insgesamt 45.360 Zuschauer Platz. Aktuell ist die Arena das Heimstadion des russischen Erstligisten Spartak.

    Sankt Petersburg. Die Zenit-Arena in Russlands zweitgrößter Stadt befindet sich noch im Bau. Sie wird eigenen Angaben zufolge 66.881 Sitzplätze haben.  Die neue Arena mit Schiebedach und rollendem Rasen soll eine der größten in Russland werden. Im Jahr 2018 findet dort ein Halbfinalspiel der Fußball-WM statt. Dann geht das Stadion an den amtierenden russischen Meister Zenit St. Petersburg.

    Der Projektwert beläuft sich auf rund eine Milliarde US-Dollar. Die Arena wurde vom japanischen Architekten Kisho Kurokawa entworfen. Sie soll keine Laufbahnen haben und nur für Fußballspiele und Konzerte geeignet sind. Mit knapp 70.000 Sitzen ist das eines der größten Stadien in Russland. Im Winter soll es künstliche Wärme für den Rasen geben.

    Der fahrbare Rasen des Sankt-Petersburg-Stadions wiegt 8.400 Tonnen und kann auf 18 Schienen und 394 Rollen aus dem Stadion hinaus und wieder hinein geschoben werden. Die Schienen wurden bereits verlegt. Die Bewegung des Rasens wird über ein System aus Lasern gesteuert, die sich an der Längsseite des Felds befinden. Sollte auch nur eine der 394 Rollen durchdrehen, würde eine Automatik den Ausfall kompensieren und die Bewegung wieder ausgleichen.

    In Bezug auf die Brandsicherheit sollen die Anforderungen höher sein als im Westen. Ein anderes Sicherheitssystem zielt darauf ab, die Fans in mehrere Menschenströme zu teilen, um Gedränge zu vermeiden. Das entspricht völlig allen FIFA-Standards. Diesen Standards entspricht auch die städtische Infrastruktur. Mehr als 1.000 Hotels und Gaststätten sind bereit, Touristen aufzunehmen. Jährlich werden Dutzende neue Hotels in der Newa-Stadt eröffnet. Der Flughafen Pulkowo soll ausgebaut werden, ein Zug soll zwischen dem Airport und der Stadt kursieren.

    Jekaterinburg-Arena ist das eine der besten Arenen des Landes, aber auch ein architektonisches Denkmal im neoklassischen Stil der Stalin-Ära. Die historischen Fassaden mit Säulen und Statuen sind erhalten geblieben. Vor der WM soll die Arena allerdings zusätzlich umgerüstet warden. Außerdem soll das Dach zusätzlich verstärkt werden. Die Arena hat schon einen natürlichen Rasen von guter Qualität. Weitere Stadien, die es mehr als ein Dutzend gibt, könnten als Trainingslager genutzt werden.

    Kaliningrad. Hier wird gerade die Rahmenkonstruktion des Stadions zusammengefügt, die insgesamt 422,8 Tonnen wiegt. Das Stadion für 35.000 Zuschauer soll im November 2017 fertiggestellt werden. Nach der Weltmeisterschaft wird es auf 25.000 Plätze zurückgebaut. Zur Fußballweltmeisterschaft 2018 muss Kaliningrad noch mehr als 100 Shuttlebusse erwerben. Zurzeit werden fünf Brücken rekonstruiert, drei weitere sollen folgen. Außerdem werden eine Straßenkreuzung an der Umgehungsstraße von Sowjetsk, die Brücke über den Fluss Neman und die Rekonstruktion eines 14 km langen Straßenabschnittes auf der Strecke von Kaliningrad nach Mamonowo fertig gestellt.

    Kasan. Der Bau des Stadions im östlichen Teil des europäischen Russlands wurde im Juli 2013 beendet. 45.379 Zuschauer finden in der Arena Platz. Sie ist die Heimspielstätte des russischen Fußballclubs Rubin. 2013 war Kasan Gastgeber der  Sommer-Universiade für Studentenauswahlmannschaften. Zudem wird das Stadion in Tatarstan den FIFA-Confederations Cup 2017 veranstalten.

    Nischni Nowgorod. Im Vorfeld der Fußball-WM 2018 soll die russische Wolga-Stadt Nischni Nowgorod eine neue Arena und Dutzende Hotels zusätzlich bekommen. Das Stadion mit 45.000 Sitzen soll sich in der Altstadt befinden, wo die Oka und die Wolga zusammenfließen. Der Flughafen wird bereits saniert. Der Bahnhof wird ebenfalls repariert. In unmittelbarer Nähe des Stadions soll eine U-Bahn-Station entstehen. Außerdem sollen neue Straßen und Verteiler gebaut werden. Die Bauarbeiten verlaufen bisher planmäßig, und schon Mitte Dezember 2015 beginnt der Bau eines Tunnels zur Station. Mit beteiligt ist unter anderem ein deutsches Unternehmen, welches den für den Bau benötigten Vortriebsschild mit einem Durchmesser von sechs Metern geliefert hat.

    Rostow-am-Don. Die mit über 1,1 Millionen Einwohnern zehntgrößte Stadt Russlands erstreckt sich entlang des rechten Don-Ufers. Nun ist geplant, am linksseitigen Ufer rund um das WM-Stadion ein neues Stadtzentrum entstehen zu lassen. Am linken Don-Ufer soll eine 1,2 Kilometer lange Promenade entstehen. Die neue Uferpromenade soll 20 bis 30 Meter breit werden und zwei Bereiche umfassen – Boulevard und Strand. Mittlerweile würden bereits die Tribünen von drei Stadionseiten her aufgemauert. Die Tribünen sind zweigeteilt. Nach der ersten 7,5 m hohen Tribüne kommt ein Vordach, bevor der Rest der Tribünen gebaut wird.

    Samara. Das Design der Samara-Arena ist vom Thema Weltraumfahrt inspiriert – ein Tribut an die untrennbar damit verknüpfte Geschichte der Stadt und der Region mit ihrer bedeutenden Luft- und Raumfahrtindustrie. Das Stadion wird von einer Glaskuppel überdacht. Die 60 Meter hohe Überdachung wird von einer besonders leichten High-Tech-Metalllegierung getragen. Durch die Beleuchtung der gesamten Struktur bei Nacht wird das expressive Design des Stadions betont. Im Zuge der WM-Vorbereitung sollen in Samara insgesamt mindestens fünf neue Hotels entstehen, drei davon – in Stadion-Nähe.

    Saransk. Die Mordwinien-Arena wurde als riesiges Oval konzipiert. Die Farbgebung als Kombination von Orange, Rot und Weiß nimmt die charakteristischen Farben des mordwinischen Kunsthandwerks auf. In Saransk soll im Mai oder Juni mit der Errichtung der Bedachung der Mordwinien-Arena begonnen werden. Im Rahmen der Sanierung des Saransker Flughafens zur WM 2018 wird ein neues Terminal gebaut.

    Olympia-Stadion Fischt in Sotchi. Das Stadion wurde in erster Linie für die Olympischen Winterspiele und die darauffolgenden Paralympics im Jahr 2014 errichtet. Es bildete den Hauptschauplatz der Eröffnungs- und der Schlussfeier. Das Olympia-Stadion verfügt über eine Zuschauerkapazität von über 40.000. Für die kommende Fußball-Weltmeisterschaft wird diese auf 47.659 ausgebaut.

    Wolgograd. Mehr als 1.100 Arbeiter und 74 Maschinen werden derzeit auf der Baustelle der Wolgograd-Arena eingesetzt. In der ganzen Stadt werden schon 5-Sterne-Hotels sowie Mini-Hotels für den kleinen Geldbeutel gebaut. Die Transportinfrastruktur wird bedeutende Änderungen erfahren. Im Zentrum wird es am Ufer eine Fan-Zone in Form eines natürlichen Amphitheaters zwischen den oberen und unteren Terrassen des Ufers geben. Von dort aus wird es bis zum Stadion eine Fußgängerroute geben, wo sich die Fans entspannen oder auch Sport treiben können.

    Bei seinem Russland-Besuch hat Fifa-Präsident Gianni Infantino seine Begeisterung vom Stand der Vorbereitungen auf die Fußball-WM 2018 ausgedrückt. „Ich bin überzeugt, dass das die beste WM überhaupt wird. Russland ist ein Land mit viel Leidenschaft. Die Fifa-Fussball-WM stellt eine großartige Gelegenheit dar, Russland der ganzen Welt näher zu bringen. Alle Russen können stolz darauf sein, und nach der WM ganz sicher noch mehr“, betonte Infantino.

    „Ich spreche bereits Russisch!“, sagte Infantino in gutem Russisch, als er von Journalisten gefragt wurde, ob er denn nicht Russisch lernen wolle. Zuvor hatte Infantino in seinem Wahlprogramm versprochen, bis zum Beginn der Fußballweltmeisterschaft 2018 in Rusland die russische Sprache erlernen zu wollen, sollte er zum Fifa-Präsidenten gewählt werden.

    2 Comments

    • berlinathen sagt:

      Fußball-EM 2016: Turnierausschluss auf Bewährung für Russland
      Die Disziplinarkommission des Europäischen Fußballverbands (UEFA) hat EM-Teilnehmer Russland für die Fanausschreitungen im Stadion von Marseille hart bestraft.
      Im Wiederholungsfall wird die Mannschaft sofort aus dem Fußballturnier ausgeschlossen, zudem wurde eine Geldstrafe von 150.000 Euro verhängt, wie die UEFA heute in Paris mitteilte.
      Ziel ist, Russland zu disqualifizieren und die Austragung der Weltmeisterschaft 2018 in Russland zu verhindern
      ES

    • berlinathen sagt:

      Europameisterschaft, Frankreich:
      Wie die Regionalzeitung Nice-Matin berichtet, sind einige russische Fans in ein Migrationszentrum in Nizza befördert worden, wo sie nun auf ihre Deportation warten. Nach Angaben der Zeitung können die Russen, die um konsularische Hilfe gebeten und den Abschiebungsbeschluss angefochten haben, zwei Tage lang im Migrationszentrum verbringen, bis man ihre Beschwerde erörtert haben wird. Beim abschlägigen Bescheid wird man sie des Landes verweisen.
      https://deutsch.rt.com/gesellschaft/38909-frankreich-will-offizielle-fan-delegation/ 15.06.2016

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