Ή στραβός είναι ο γιαλός ή στραβά αρμενίζουμε
07.06.2020
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    Die Elite

    Dr. Georg Chaziteodorou

    Die Elite von Politik und Wirtschaft und deren modellhafte und falsche Annahme, dass der freie Markt automatisch und wie von Geisterhand gesteuert wird, ein Marktgleichgewicht schafft und die Wirtschaft rettet

     

    Bemerkung:
    Wenn in diesem Artikel über Hochfinanz, Bankern, kapitalistischen Unternehmen oder über die Elite in Wirtschaft und Politik gesprochen wird, soll stets die soziale Rolle und nicht die dahinter stehenden Personen verstanden werden. Der Verfasser dieses Artikels glaubt fest, dass nur Geistesbehinderte noch immer glauben, dass der Bankrott von Lehmans Brothers im September 2008, das Hauptelement für den Ausbruch der Wirtschaftskrise war.

    Dieses Märchen gehört in der Kategorie unwissenschaftlicher Schutzbehauptungen der so genannten Finanz- und Politikelite, wer auch immer dazugehören mag. Möglich diejenigen die sich in den Glastürmen der internationalen Organisationen OECD, IWF, EU-Kommission, EZB, Deutsche Bundesbank, marktorthodoxen von Forschungsinstituten der Wirtschaft mit ihrer Religion der effizienten Finanzmärkte, Sachverständigenräte d.h. Wirtschaftsweisen u.a. tummeln, so dass ihre leeren Thesen und Prognosen bis heute mit der Realität nichts zu tun haben können.

    Die oben genannte Finanz- und Politikelite will nicht zugeben, dass ein Fehler der monetären Theorie gewesen ist, sich nur auf den Zins und das Inflationsziel zu konzentrieren und der Finanzmarktregulierung (Fiskalpolitik) keine große Bedeutung beigemessen zu haben. Wenn sie es zugeben, würde dies ihre Daseinsberechtigung in Frage stellen. Es bleibt trotzdem bezeichnend, dass genau jene Institutionen, die sich für alles und jenes zuständig und kompetent fühlten und leider noch fühlen, seit Jahren die schlechtesten Prognosen abgeben und die falschen Maßnahmen treffen.
    Ende der Bemerkung.

    Das Studium der Wirtschaftswissenschaften in Fach- und Hochschulen (Gehirnwäsche-Institutionen), hat nicht das geringste mit dem Studium der unabänderlichen Naturgesetze zu tun, sondern mit altrömischen und mittelalterlichen Betrugsmethoden. Die Betrugsmodelle in der Fachsprache der so genannten Wirtschaftswissenschaften werden einfach anderes bezeichnet, sodass der dahinter stehende Betrug von den Opfern nicht wahrgenommen wird.

    Also Wirtschaftswissenschaften sind überhaupt keine Wissenschaften, denn eine wissenschaftliche Disziplin, in der als oberstes dogmatisches Ziel die individuelle Bereicherung als Selbstzweck verkündet hat, kann als solche keine nennenswerten Beiträge zum Gemeinschaftsnutzen erbringen und ist dadurch keine Wissenschaft. Wohlstand soll für alle da sein und nicht für einige wenige.

    Außer der Konkurrenz die mit Pseudomathematik (Optimierungsalgorithmus) zu beseitigen versucht, existiert auch die Möglichkeit der Kooperation d.h. der gegenseitigen Unterstützung, die ihre eigene Logik besitzt. Auch aus dieser Logik lassen sich mathematische Modelle und Empfehlungen für Praxis und Politik ableiten. Ein zukunftsfähiges Studium der so genannten Wirtschaftswissenschaften, die Studenten nicht zur endlosen Wiederholung der primitiven Nullsummenspiele verdammen wird, sondern mit jenen Fähigkeiten ausstatten, die sie benötigen, um eine Gesellschaft zu erschaffen, in der sie sich in Zukunft wohlfühlen werden.

    Das heutige 5.000 bis 6.000 Jahre alte Geldsystem bzw. dieser gesellschaftlicher Steuerungsmechanismus wurde durch das römische Sachen- und Sklavenschuldrecht ergänzt und dann durch einige Neuerungen, wie z.B. durch die Einführung der doppelten Buchhaltung um 15. n. Chr. Jahrhundert bzw. der Erfindung der Zentralbanken in England 1694 n. Chr. modernisiert und seitdem nicht mehr weiter entwickelt. Bis heute gibt es so etwas wie eine Wirtschaftstheorie nicht d.h. es fehlen geeignete und unerschütterliche Grundprinzipien, auf die man Berechnungen, die realwirtschaftliche Ergebnisse beleuchten und begründen kann. Die bis heute benutzten wirtschaftlichen Prinzipien, die ihre eigenartige Theorie untermauern, sind ein Schwindel!

    An den Drehknöpfen dieses Schwindels dreht man solange herum und justiert bis am Ende der so genannten Wirtschaftsanalyse die richtigen Schlussfolgerungen herauskommen. Zwangsläufig werden auch die Tatsachen verdreht. Alles was man den Menschen serviert ist real weil alle Menschen an den Lügen glauben. Dies aber hat mit der wahren Realität nicht das geringstem zu tun.

    Welchen Zwecken in Wirklichkeit folgten die Floskel der maroden deutschen Massenmedien aber auch von einigen deutschen Politikern über faule und Korrupte Hellenen und über Spanien und Italien die die E.U. in den Abgrund ziehen werden? Oder in Wirklichkeit kollabiert sich vorher die BRD unter der Last der Deutschen Bank und ihrer Staatsschulden? Hellas wurde 2009 erpresst für die Rettung der Deutschen Bank, die heute wieder gerettet werden muss. Dieses Mal nicht durch die Ausplünderung Hellas sondern wahrscheinlich durch eine Verstaatlichung (Bail-out) oder zumindest durch eine Teilverstaatlichung.

    Die Deutsche Bank ist das am stärksten im hochriskanten Derivate-Bereich engagierte Finanzinstitut der Welt mit Rekordhöchststandstand von 75 die auf 46 Billionen US-Dollar reduziet wurden. Sollte die Deutsche Bank zusammenbrechen, würde es mit Sicherheit auch die BRD zum Zusammenbruch bringen und zum Kollaps des gesamten weltweiten Banksystems und somit zum Stillstand des globalen Handels mit unabsehbaren sozialen Konsequenzen kommen. Dieser Bank liefert ein Lehrstück in Sachen Korruption, Manipulation und politische Erpressung. Gegen die Deutsche Bank laufen heute weltweit mehr als 6.000 Verfahren. Außerdem steht am 14.10.2016 eine Entscheidung in einem laufenden Verfahren gegen Mitarbeiter der Deutschen Bank in Italien an.

    In den letzten ca. 50 Jahren gab es hundert Finanzkrisen. Allein zwischen  1987 und 2006 waren es zehn und zwar

    1. Die Aktienkrise vom Oktober 1987
    2. Die Implosion der wirtschaftlichen Supermacht Japan nach 1990
    3. Die mexikanische Schuldenkrise von 1994/96
    4. Die Asienkrise von 1997
    5. Die russische Schuldenkrise von 1998
    6. Der Kollaps des Hedge-Founds Long Term Capital Management (LTCM)
    7. Die Schuldenkrise Brasiliens von 1999
    8. Das Platzen der New Economy und die Börsenkrise bei Technologiewerte nach dem Jahr 2000
    9. Die Schuldenkrise in der Türkei und Argentinien im Jahr 2001
    10. Die Krise bei den Hypothekendarlehen der USA von 2006

    Die Finanzkrise von September 2008 hat das Versagen von hunderten elitären Volkswirtschaftler und auch der Verantwortlichen in den politischen Institutionen aufgedeckt. Die neoliberale Volkswirtschaft hat mit ihrer ideologischen Verblendung der totalen Marktbrennpunkt nicht nur zum Deregulierungswahn aller westlichen Volkswirtschaften seit 1980 geführt, sondern auch die Wirtschaftpolitik dahingehend bestimmt, dass alles den Marktkräften zu überlassen sei und diese überall durch Privatisierung zur freien Entfaltung kommen müssten. Dieser Unsinn konnte nur von elitären Idioten entstehen. Diese schlugen weiter Deregulierung und Flexibilisierung im Dienstleistungsbereich vor, um die Binnenfrage in der BRD zu beleben.

    Ferner alle Länder der Eurozone sollten sich die Lohnpolitik der BRD (die Löhne in der BRD sind noch 2016 real auf dem Niveau von 1991) als Vorbild übernehmen ohne zu berücksichtigen dass gerade die Politik des Lohndumpings die Ungleichheiten im europäischen Außenhandel hervorrief und es überdies völlig unrealistisch ist, das Länder wie Hellas auch Exportüberschüsse erzielen. Dies kommt einer Deflationsempfehlung gleich.

    In Wirklichkeit hat die BRD die Wirtschaftswissenschaften durch dem deutschen Finanzminister zu einer Glaubenslehre umgewandelt. Es bleibt unverständlich warum auch die anderen elitären Politiker der BRD dieser Glaubenslehre ihres Finanzministers folgen statt selbstständig darüber nachzudenken welche Maßnahmen die besten sind um aus der Wirtschaftskrise heraus zu kommen und wie kann die deutsche Gesellschaft ohne künstlich verknapptes Schuldgeld und ohne allgegenwärtigen Zwang zu Konsum und Konkurrenz glücklicher werden und bleiben.

    Die wahre Ursache der Wirtschaftskrise vom September 2008 ist, das Zins(es-Zins) basiertes Geldsystem und nicht das Märchen des Bankrotts von Lehman Brothers. Endlich müssen die Menschen hinterfragen, wer Geld überhaupt herstellt bzw. herstellen darf und wie genau dieser Vorgang abläuft bzw. welche Folgen dieser Vorgang für die Gelderzeuger und für die Geldbenutzer nach sich zieht. Denn die Erzeugung von Geld zugleich eine Erzeugung von Schuld ist, ihre Rückzahlung daher stets eine Geldvernichtung.

    Damit erklärt sich auch warum durch dieses Geldsystem fast automatisch die Schulden bei Privatleuten, Großunternehmern, Kommunen, Staaten und Staatenbünden in einem solchen großen Ausmaß steigen, dass an die Fähigkeit der Rückzahlbarkeit nicht mehr zu hoffen ist. Das ist in Wahrheit was auf den Finanzmärkten für Verwerfungen heute sorgt und nicht Hellas. Die Finanzmärkte selbst d.h. die Blasen-Wirtschaften sind Konstruktionen, die noch vor einigen Jahrzenten als Pyramidenspiele verboten waren. Während einer Rezession der Staat darf nicht sparen weil jeder einzelne Haushalt spart und der geringere Konsumverbrauch kontraproduktiv wirkt. Die Nachfragelücke muss von Staat ausgeglichen werden wenn dieser Staat vermeiden will, dass die produzierenden Unternehmen nicht zusammenbrechen sollen und die Arbeitslosigkeit massiv aufsteigt und zu Senkung der Steuereinnahmen führt.

    Auch die Absenkung der Löhne und der Beschäftigung ist eine falsche Maßnahme weil die Löhne nur 15 bis 25% vom Umsatz ausmachen in Vergleich zu den Kosten für Materialverbrauch und sonstige Vorleistungen. Sonst, wie das Beispiel Hellas zeigt, wirken die falschen Maßnahmen in einer Volkswirtschaft fatal. Der Rückgang der Löhne verstärkt den Wirtschaftsabschwung. Der Beschäftigungsrückgang erhöht massiv die Sozialkosten des Staates, die Steuereinnahmen sinken und die Staatsverschuldung (in Hellas von 125%  2009 auf 180% des BIP 2016) steigt. Die verantwortlichen elitären Politiker der E.U. haben absolut keine Erfahrungen in den wirtschaftlichen Angelegenheiten und deshalb deren Entscheidungen führen meistens in der Katastrophe. Die Rettung Hellas ist nur außerhalb der Eurozone und der E.U. möglich. Nach dem BREXIT soll ein GREXID folgen.

    Es ist heute Mode geworden dass Staaten versuchen, ihre Banken zu retten, indem sie diesen Steuergelder zusagen, die selbst nicht in Tresor liegen haben, sondern erst in den Folgejahren von den Bürgern durch Steuererhöhungen oder durch das kürzen von Sozialleistungen einkassieren müssen (Bail-out). Dieses Betrugsspiel kann nur sehr begrenzt funktionieren weil einerseits die Staaten selbst verschuldet sind, und andererseits dürfte die Umverteilung des Geldes von den Bürgern zu den Banken irgendwann an die Akzeptanzgrenzen der Bevölkerung stoßen. Denn kurioseweise sind die Bürger selbst bei denen die sie retten müssen verschuldet.

    Es gibt heute massive Mengen fauler Kredite, unvorstellbare Mengen fehlgepreister Derivate und Schulden in einer Größenordnung, wie sie noch niemals zuvor in der Weltgeschichte gegeben hat. Wieso eigentlich haben die Banken kein Geld, wenn alle Welt bei ihnen verschuldet ist? In welchen Planeten unseres Sonnensystems ist das Geld aus dem Planeten Erde bei der Finanzkrise von September 2008 eigentlich gelandet und dort verschwunden? Die Menschen sind heute nicht mehr so doof und wissen, dass das Geldsystem im Planeten Erde ein Nullsummenspiel ist und an den Börsen dieses umverteilt wird.

    Es musste also in der letzten Finanzkrise verschwundenes Geld irgendwo in Universum zu finden sein oder der Weg dazu führt zu dem Eigentümer der Großbanken d.h. der Hochfinanz. Diese Betrugsmethode ist absurd! Man schafft als Hochfinanz ein Bankproblem, dessen Lösung die Bürger hinterher teuer bezahlen müssen. Tatsächlich aber die Hochfinanz bietet keine Lösung. Bankenrettung mit Staatsschuld ist genauso wenig eine Lösung wie Überbrückungskredite für die Schieflage durch die Ausplünderung geratener Staaten wie Hellas.

    Man kann Schulden nicht mit neuen Schulden bezahlen, es sei denn, man ist bereit, auch den letzten Stein seines Vaterlandes zu verkaufen. Wer das nicht erkennen kann, ist geistig Krank. Der richtige Weg für Hellas wäre deshalb der des Staatsbankrotts. Gesetzlich verordnetes Wachstum und Schuldenbremsung sind schlicht wirtschaftlicher Unsinn der Extraklasse!

    Dr. Georg Chaziteodorou
    PD Dr.-Ing. Georg Chaziteodorou
    Bleibergweg 114, D-40885 Ratingen
    Tel.+Fax: 0049 2102 32513
    E-Mail: chaziteo@t-online.de
    13.10.2016

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