Ή στραβός είναι ο γιαλός ή στραβά αρμενίζουμε
25.01.2021
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    Die Verwüstung Aleppos und nahe­gele­ge­ner Dörfer durch „moderate Rebellen“ des Westens

    Eva Bartlett

    Eva Bartlett: Die Verwüstung Aleppos und nahe­gele­ge­ner Dörfer durch „moderate Rebellen“ des Westens (Ein Photo-Essay)

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    Die Verwüstung Aleppos und nahe­gele­ge­ner Dörfer durch „moderate Rebellen“ des Westens
    (Ein Photo-Essay)

    von Eva Bartlett                                  Übersetzung: OPMockingbird

    ingaza_syria_10– Zitadelle von Aleppo © Eva Bartlett

    Die nördliche Stadt Aleppo, eine der Städte über die westliche Medien, Golf-Medien und NGOs erschreckend falsch berichten. Die Realität des Lebens der dort lebenden Zivilisten wird ignoriert – stattdessen werden koordinierte Propaganda-Kampagnen gegen die Syrische Regierung und deren Armee gefahren – zugunsten von Terroristen, die einfach als „Rebellen“ verharmlost werden. Raketen, Bomben – durch sogenannte „Hell-Cannons“ abgefeuerte Benzinbomben, explodierende Projektile und mehr was auf die Zivilisten vom Großraum Aleppo abgefeuert wird – werden ignoriert.

    Zu den Terroristen-Fraktionen die Teile Aleppos besetzt halten gehören: Jahbat al-Nusra, Ahrar al-Sham, die sogenannte „Freie syrische Armee“, und die „Kinder-Kopfabschneider“ der Nour el din Zinki-Söldner.

    Im Juli und im August 2016 reiste ich mit dem Auto nach Aleppo, um mich mit Ärzten und einfachen Bürgern zu treffen und deren Zeugnisse eines Lebens in einer Stadt, die bereits viele Male unter terroristischer Belagerung lag und immer noch den Bomben & Sniperangriffen der Terroristen ausgesetzt ist, zu hören.

    Es war mir auch möglich Nubl zu besuchen, angrenzend an Zahra’a, zwei Dörfer nördlich von Aleppo, welche unter einer verheerenden Belagerung von diversen Terror-Fraktionen lag, bevor diese im Februar 2016 von der Syrischen Armee und deren Verbündeten aufgehoben werden konnte. Die Einwohner ertrugen anhaltende Hungersnöte, wurden jedoch immer wieder von terroristischen Bombardements getroffen, aufgrund des Mangels an Medikamenten, medizinischer Versorgung und vor allem aufgrund der sanitären Umstände sind Krankheiten ausgebrochen, die sonst hätten behandelt werden können.

    Die Hauptverkehrsstraße nach Aleppo führt durch die Provinzen Idlib & Aleppo. Während die Landstriche herum von Terroristen besetzt waren – konnte die Stadt nur über die Khanasser-Straße und die südliche Ramouseh-Straße betreten werden – ein kleiner 500 Meter langer Abschnitt der riskant war, da immer wieder unter Sniper & Mörserbeschuss der Terroristen.

    Im Augusts musste die Ramouseh-Straße wegen immer mehr terroristischem Beschuss geschlossen werden, anschließend noch zeitweilig, weil die Terroristen nahe und in Ramouseh Bezirke besetzten.

    Die Castello-Road im Norden der Stadt, die eigentlich nur eine dreckige Sandpiste ist, gesäumt von zerstörten Fahrzeugen durch den Kampf gegen den Terrorismus – ist nun der einzige Weg in die Stadt. Obwohl von der Syrisch-Arabischen-Armee (SAA) und deren Verbündeten geschützt, wird die Straße nichtsdestotrotz von Mörsern der Terroristen, die Gebiete ausserhalb Aleppos besetzt halten, anvisiert. Dies war auch der Fall am Morgen als ich Aleppo verlies.

    Während meiner August-Reise besuchte ich die befreiten Gegenden Bani Zeid und den Lairamoun Industrie-Bezirk, beides Schauplätze der Verwüstung im Kampf gegen Terroristen, die letztendlich besiegt wurden.

    Es folgen Bilder der beiden Besuche.

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    Beim Herauffahren der Khanasser-Straße kommt man immer wieder an Autos und Lastwagen vorbei, die bei den Attacken von Da’esh und anderen Terroristen auf die Straße zerstört wurden.

    ingaza_syria_03An vielen Teilen der Khanasser-Straße und auch an der Ost-West-Straße, die nach Ithriya führt, wird die Straße auf einer Seite von Da’esh flankiert – während auf der anderen Seite, nur 2-3km entfernt, die sogenannte Free Syrian Army, Al-Nusra und andere Fraktionen dasselbe tun.

     

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    Beim Hineinfahren nach Aleppo, vom Süden kommend via der Ramouseh-Straße, kann man aufgestappelte Fässer, aufgeschütteten Sand und verschrottete Autos sehen – die zum Schutz vor Snipern dienen. Fünf Fahrer wurden auf diesem Stück der Ramouseh-Straße bereits von Snipern getötet. Diese alternative Straße war einer der Hauptwege nach Aleppo. Zivilisten in LKW, Bussen und Autos auf dieser Straße sind jedoch alle potenzielle Ziele für vom Westen unterstützte Terroristen.

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    ingaza_syria_04Beim Vorbeifahren an einer Zementfabrik geschätzt 400 Meter von der Straße entfernt, hinter der Terroristen Sheikh Saeed besetzt halten, erklärt mir der Fahrer: „Hier kommen viele Mörser runter“, und öffnet ein Fenster, sodass es unter dem Druck nicht zerbricht. Dann erklärt er noch, dass die nächsten 500 Meter das Risiko, von einem Sniper getroffen zu werden, sehr hoch sei.

     

    ingaza_syria_05Einwohner-Aleppos: „Wenn du 200 Meter von hier aus in beide Richtungen gehst ist das Niemandsland. Es leben zwar noch Leute dort, aber es ist gefährlich aufgrund von Mörsern und Snipern. An den Grenzen dieser Distrikte werden große Tücher in die Fenster gehängt um die Sicht der Sniper zu behindern. Nichtsdestotrotz können die Sniper auch einfach wahllos in diese Tücher schiessen wenn sie wollen.

     

    ingaza_syria_06Einwohner Aleppos: „Aleppo war eine sehr schöne Stadt, jetzt ist sie hässlich. Viele, die ihre Läden in der Altstadt verloren haben, sind hierher gekommen und haben ihre Läden auf den Gehweg geöffnet. Nun müssen Fußgänger auf der Strasse gehen, weil der Gehweg voller Läden ist. Überall ist alles voller elektronischer Kabel von den privaten Generatoren, da keine normale Stromversorgung mehr vorhanden ist.

     

    ingaza_syria_07Das Kraftwerk liegt in einem Gebiet, das von Terroristen kontrolliert wird. Schon seit Jahren haben die Bewohner einen Mangel an Strom zu ertragen und kompensieren dies mit dem Kauf von Generatoren. Nicht gerade günstig, manche kaufen welche die etwa 1 Ampere Strom liefern, welche laut Aleppo-Einwohner Nabil Antaki etwa 4000 Syrische Pfund pro Monat kosten. (Ungefähr 8U$) 2 Ampere bringen einen kleinen Fernseher zum Laufen, 4 Ampere einen Kühlschrank, einen kleinen Fernseher und ein paar Glühbirnen.

     

    ingaza_syria_08Die Aziziya-Nachbarschaft. Von einem Block von etwa 50 Appartements zeigen nur 7 Anzeichen von Elektrizität: Ein Fernseher und ein bisschen gedämpftes Licht. Alle Einwohner haben dieses Gebäude verlassen. Weder Elektrizät noch Wasser ist vorhanden, es ist eine heisse, stickige Nacht, die die Bewohner Aleppos seit Jahren ertragen.

     

    ingaza_syria_09Aus der Entfernung erscheinen die von der Regierung beschützten Gebiete Aleppos unbeschädigt. Jedoch wie Dr. Nabil darlegte: „Seit July 2012, wird der Hauptbezirk Aleppos jeden Tag mit Mörsern, Bomben und Gas-Kanistern von den Rebellen beschossen, die Zivilisten treffen, die in Aleppo leben.
    An manchen Stellen hast du mehr Zerstörung an manchen weniger, wegen der Mörser und Gas-Kanister-Bomben. Wenn ein Mörser ein Gebäude trifft, entsteht manchmal nur ein Loch in der Größe eines Fensters, aber es können auch fünf Leute auf einmal getötet werden. In den von der Regierung kontrollierten Stadtteilen haben wir täglich dutzende Verletzte und Getötete.“ Vom 23.-30. April wurden allein 120 Bewohner Aleppos getötet und über 800 durch terroristische Attacken verletzt – berichtet der Kopf der Aleppo Medical Association, Dr. Zaher Buttal.

     

    ingaza_syria_10Hinter der historischen Zitadelle Aleppos kann man Zeichen des Kampfes gegen die Terroristen erkennen, die sich tief eingegraben haben. Ähnlich der Zeit als sie Homs und andere Stellen in Syrien okkupierten. Die Altstadt Aleppos hat enorm unter der Zerstörung durch den Krieg gelitten, den Syrien nicht gewollt hat. Die Viertel in Regierungshand beherbergen heute Tausende Flüchtlinge, die aus den von Terroristen besetzten Vierteln der Stadt geflohen sind.

     

    ingaza_syria_11Rahmadan-Gebet in der Rowda-Moschee, wo Groß-Mufti Hassoun predigte. Seinem Assistent nach kamen vor dem Krieg öfters um die 500 Frauen um in der Moschee zu beten. „Etwa vor sechs Monaten, traf ein Mörser die Moschee, das Geschoss prallte von der Kuppel ab und flog in den Hinterhof. In der Moschee lernten gerade 400 Kinder aus dem Koran. Wenn der Mörser durch das Dach gekommen wäre, wären viele Kinder getötet worden“ – sagte er. Die Gläubigen in dieser Moschee sind hauptsächlich Sunniten, in einer Stadt die von der Syrischen Regierung geschützt wird. Dies ist besonders beachtenswert, da es der platten Propaganda westlicher Medien widerspricht, die immer wieder von einem „Sunnitischen-Aufstand gegen die Regierung“ erzählen.

     

    ingaza_syria_12Etwa einen halben Kilometer entfernt vom Aziziya-Bezirk, erkennt man hier die Explosion einer von Terroristen abgefeurten Bombe. Um 17 Uhr herum, in einer geschäftigen Zeit wenn viele Autos und Fußgänger die Straßen säumen, wissen die Terroristen, dass sie mehr Zivilisten töten können. Minuten später schlug eine Anti-Flugzeug-Waffe nur etwa 15 Meter meiner Straße im Aziziya-Bezirk ein. Wenn sie auf einer der geparkten Autos eingeschlagen hätte, wären es wohl viele Opfer gewesen…
    Ein Tag später wurde die Mutter eines Freundes aus Aleppo von so einer Waffe getroffen und getötet.

     

    ingaza_syria_13Durch sogenannte „Höllen-Kanonen“ verschossener Brandbomben-Schrott liegt in der Landschaft um Aleppo und auf der Straße nach Nubl und Zahra’a. Diese und größere Varianten davon sind solche, die vom Westen unterstützte Terroristen schon seit einiger Zeit auf die Stadt Aleppo herunterregnen lassen. Auch gegen die belagerten Orte Foua und Kafarya im Gouvernment Idlib werden sie eingesetzt. Lokal hergestellt, und täglich auf Zivilisten abgefeuert, finden diese Gas-Kanister-Bomben kaum Beachtung in den Großen Medien – obwohl ihre Wirkung verheerend ist.

     

    ingaza_syria_14Die ungefähr 65.000 Menschen der Gemeinden Nubl & Zahra’a, die unter dreieinhalb Jahren Belagerung der Terroristen von der sogenannten Freien Syrischen Armee, Al-Nusra und angeschlossener Kampfverbände standen, wurden aus diesem Würgegriff am 3.2.2016 befreit. Zeinab Sharbo, 25 Jahre und Mounthaher Khatib, 26 Jahre haben beide noch junge Kinder, die unter Nahrungsentzug und der Traumatisierung durch terroristische Bombardements leiden. Obgleich die großen Medien, nachdem sie sich herabließen, die Dörfer zu erwähnen, sich hauptsächlich auf die Schiiten die dort leben konzentrierten, gibt es auch Sunniten, die in diesen Dörfern leben. Nach Angaben von Zeinab „war die Konfession kein Problem vor dem Krieg. Wir waren Brüder und Schwestern. Es gab viele Heiraten zwischen den unterschiedlichen Dörfern und Konfessionen“

     

    ingaza_syria_15Abdul Karim-Assad, 7, hat ein schmerzhaft entstelltes Gesicht, nachdem ihn ein von Terroristen abgeschossener Mörser traf und sein Gesicht verbrannte. Während der Belagerung konnte der Junge nur minimal medizinisch behandelt werden, in einem spärlichst ausgestatteten Krankenhaus in Zahra’a. Der Junge kommt ursprünglich nicht auch Nubl, sondern aus Idlib, von wo sein Großvater floh, als Terroristen einfielen. Er ist ein weiteres typisches Kind eines von Terror durchtränktem Syrien.

     

    ingaza_syria_16Ein Junge, bei dem man glaubt, Leishmanie diagnostiziert zu haben, eine dem Müll und Abwasser geschuldete Krankheit, die sich durch Sandfliegen-Bisse ausbreitet und zu schmerzhaften Wunden führt. Wenn diese Krankheit nicht adäquat behandelt wird, führt sie zu permanenten Gesichtslähmungen. Diese Art von Krankheit war kein Problem bis katastrophale Zustände entstanden, durch die Belagerung von Städten und deren Einwohnern, sodass keine normale medizinische Versorgung mehr möglich war.

     

    ingaza_syria_17Aleppos über 1.5 Millionen Einwohner sind abhängig von LKW die Grundnahrungsmittel und andere Versorgung in die Stadt bringen. Da es unmöglich ist die Hauptstraßen zu nehmen und auch die geteerte Ramouseh-Straße nicht mehr befahren werden kann, müssen die LKW einen großen Umweg fahren um von Norden her nach Aleppo vorzudringen.

     

    ingaza_syria_18Das Zentral-Gefängnis von Aleppo, zu unterschiedlichen Zeiten immer wieder von Terroristen der Ahrar al-Sham, Jahbat al-Nusra und Da’esh für gut 1,5 Jahre belagert und im Mai 2014 befreit. Gefangene kämpften Seite an Seite mit der Syrischen Armee gegen die Terroristen die sie angriffen. Al-Akhbar nach, sind dabei etwa 830 Gefangene an Hunger und Tuberkulose während der Belagerung gestorben.

     

    ingaza_syria_19Das Tor zur Sheikh Najjar Industrie-Stadt. Ein großer Bezirk, dessen Fabriken systematisch geplündert und in die Türkei gebracht wurden. Aufnahmen aus dem November 2012 zeigen Trucks die Ausrüstung und Maschinen, durch die sogenannte Freie Syrische Armee geplündert, wegfahren.

     

    ingaza_syria_20Bis zum Juli 2016 wurde die nördliche Castello-Road und die nahe Umgebung von Terroristen besetzt. Nun ist die befreite, meist holprige und dreckige Straße der einzige Weg über Bani Zeid hinein nach Aleppo.

     

    ingaza_syria_22Beim Befahren der Castello-Road stoppt ein Soldat das Auto um zu warnen: „Komm den Autos nicht zu nahe, lass ein wenig Platz…“ Falls eines der Autos attackiert wird, minimiert der Platz, den man zwischen Autos lässt, die Opfer. In der Ferne kann man das Niemandsland der Bani Zeid-Gebäude erkennen – zerstört aber nicht mehr von Terroristen besetzt.

     

    ingaza_syria_23Die alte Versorungsroute für die von Terroristen kontrollierten Gebiete Nord-Aleppos ist gesäumt von Fahrzeugen der Terroristen – zerstört während des Kampfes um die Castello-Straße und deren Drumherum. Auch wenn es dort sicher ist feuern Terroristen immer noch Mörser in Richtung der Castello-Road. So war es auch am Morgen als ich Aleppo verließ, als ein syrischer Soldat Autos herausgewunken hat um ihnen zu sagen: „Mörser kommen runter, beeilt euch!“

     

    ingaza_syria_24Die Zerstörung in Bani Zeid und dem Lairamoun-Industrie-Bezirks waren enorm. Fars News berichtete: „Terror-Gruppen haben Maschinen & Produktionsstätten von über 1000 Fabriken in der Industrie-Zone al-Lairamoun seit 2012 geplündert und in die Türkei geschafft.“ sagte der Chef der Handelskammer.
    Während das Aufräumen und der Wiederaufbau ein langer Prozess sein wird, sind diese befreiten Gebiete immerhin keine Quelle des Terrorismus mehr. (YouTube: „Unternehmer sind entschlossen, die Fabriken in Aleppo wieder aufzubauen“)

     

    ingaza_syria_25Gebäude das als Basis für Terroristen der 16. Brigade der sogenannten Freien Syrischen Armee diente. Aufgetürmte Fässer im Vordergrund wurden als Sniper-Bunker verwendet.

     

    ingaza_syria_26In diesem Terroristen-Hauptquartier, kann man auf einer Säule „Yousef Hayani“ lesen. Er war der Anführer der 16. Brigade der FSA.

     

    ingaza_syria_27In befreiten Gegenden Nord-Aleppos kann man zusätzlich zur Zerstörung noch viel sehen, was an die vergangene Präsenz der Terroristen erinnert. Diese Flagge, nicht die syrische, sondern eine von der sogenannten Freien Syrischen Armee, steht für eine der schlimmsten Arten von Terrorismus, den die Welt je gesehen hat.

     

    ingaza_syria_28Ein Zivilist aus Aleppo, der freiwillig als Soldat dient um den befreiten Lairamoun-Industri-Bezirk zu beschützen. Als Vertreter der Beschützer Syriens hat dieser Mann drei Söhne in der Armee und einen Bruder, der beim Beschützen Syriens als Märtyrer starb.

     

    ingaza_syria_29Ahmed lebt ebenfalls in Lairamoun um es zu beschützen. Er ist freiwilliger Soldat seit bereits 4 Jahren: „Wir waren Zivilisten, aber wir schlossen uns frewillig der Armee an, um unser Land zu schützen.“

     

    ingaza_syria_30Dem Zivilschutz in Aleppo fehlt es an adäquatem Material, seit Terroristen zwölf ihrer Löschfahrzeuge und drei Krankenwagen gestohlen haben – ebenso leiden sie unter den kriminellen westlichen Sanktionen. Die Retter brauchen vor allem kleine und große Löschfahrzeuge und angemessene Masken. Einer ihrer Freiwilligen, Mohammed Ahmed Dabbish, wurde am 2. August durch Terroristen getötet, die die Rettungsstation mit Giftgas angriffen.

     

    ingaza_syria_311Dr. Zaher Buttal, Kopf der Aleppo Medical Association, bestätigte das es 4160 registrierte, aktive Ärzte in Aleppo gibt. Darunter auch etwa 800 Spezialisten und Chirurgen. (siehe: Westliche Konzernmedien lassen 1,5 Millionen Zivilisten und 4000 Ärzte verschwinden)
    „Auf Zivilisten wird gezielt, das einzige Ziel der Terroristen ist es Zivilisten zu töten, besonders Kinder. Sie attackieren die Armee überhaupt nicht.“ Dr. Buttal nach wurden seit dem 31. Juli bis zu unserem Meeting am 15. August 143 Zivilisten (davon 23 Frauen, 54 Kinder) durch Angriffe der Terroristen auf die Stadt getötet.

     

    ingaza_syria_32-dabbitDas Dabeet-Mutterschafts-Krankenhaus, dessen Innen und Aussen heftig durch Raketenfeuer am 3.Mai 2016 beschädigt wurde, ist eines von vielen Krankhäusern in Syrien auf das von Terroristen gezielt wird. Die Attacke am 3. Mai tötete 3 Frauen. Eine Woche später wurde dasselbe Krankenhaus erneut von Terroristen mit Mörsern beschossen.
    Aleppos Kindi-Krankenhaus, ebenfalls von Terroristen zerstört, war einst eines der größten auf Krebs spezialisierten Krankenhäuser in der Golfregion.

    „In nur 3 Jahren dieses Krieges, noch bevor Da’esh (ISIS) nach Syrien kam, wurden durch die NATO und durch die Golf-Monarchien unterstützte bewaffnete Gruppen systematisch mehr als zwei Drittel aller öffentlichen Krankenhäser attackiert. Dabei wurden mehr als 300 Arbeiter im Gesundheitswesen getötet, verschleppt oder verletzt – schrieb Prof. Tim Anderson.

     

    ingaza_syria_33Ein kleiner öffentlicher Park in Aziziya. Menschen, deren Häuser zerstört wurden, kommen oft in den Park, um ihren zerstörten kleinen Appartements oder den durch die Regierung versorgten Notunterkünften zu entfliehen. In diesem Park strahlte einer der Anwohner und sagte: „Ich bin so froh hier auch mal wieder Ausländer zu sehen.“ Eine Empfindung, die mir oft begegnete in ganz Syrien. Viele Syrer drücken aus, dass sie sich das Syrien vor 2011 zurückwünschen. Sie können aber auch sehr gut unterscheiden zwischen den Ausländern, die herkommen und deren Regierungen, die kriegstreiberisch gegen Syrien agieren.

    Am 22. Juli wurden in einem anderen Park in Aleppo „fünf Zivilisten, davon ein Kind und eine Frau getötet, sowie 27 andere verletzt, als eine durch Terroristen abgeschossene Rakete bzw. Teile davon den Park trafen.“ berichtete SANA. (Fotos hier)

     

    ingaza_syria_34Taxi eines Armenischen Fahrers, der lameniert, dass der Krieg Syrien um 100 Jahre in die Vergangenheit zurückgeworfen hat. Das ist etwas, was man häufig hört in Syrien, dessen alte Städte und Relikte zerstört oder von Terroristen aller Fraktionen gestohlen, dessen Infrastruktur systematisch von Terroristen anvisiert und dessen Ökonomie durch die Kombination von Krieg und Sanktionen in Stücke gerissen wird.

     

    ingaza_syria_35Verkaufsgegenstände in einem Laden am Straßenrand im Norden Aleppos. Militärklamotten, syrische Flaggen und palästinensischen Pendants und Schals daneben. Westliche Medien und hinterlistige palästinensische Unterstützer haben jahrelang über das Syrisch-Palästinensische-Verhältnis gelogen, sie ignorierten einfach die Präsenz von Einheiten palästinensischer Soldaten, welche neben der Syrischen Armee kämpfen um Syrien zu verteidigen.

    Ein Journalist aus Aleppo, Lama Khaly, erzählte mir: „Wir sind mit denen (Palästinenser) nicht umgegangen wie mit Flüchtlingen. Wir steckten sie nicht in Lager. Sie hatten alle Rechte und Freiheiten zu bleiben, wo sie wollten. Sie hatten dasselbe Recht auf freie Bildung, Gesundheitsversorgung und auf professionelle Arbeit. Sie arbeiten wie Syrer und wurden behandelt wie Syrer – sie wurden als Syrer gesehen.“ (Siehe dazu: „Diebstahl Palästinas: Wer zog die Palästinenser in den syrischen Konflikt?“)

     

    ingaza_syria_351Säkularismus und Unterstützung für Baschar al-Assad – sie wurden von einer westlich-saudisch-zionistisch-türkischen Attacke herausgefordert, die scheiterte.


    Weiterführend:

    -Western corporate media ‘disappears’ over 1.5 million Syrians and 4,000 doctors, Aug 14, 2016, SOTT.net

    -Journey To Aleppo: Exposing The Truth Buried Under NATO Propaganda, Sep 20, 2016, Vanessa Beeley photo essay, MintPressNews

    -The Guardian view on Aleppo: More Western lies about Syria, Sep 8, 2016, SOTT.net

    -Dr. Nabil Antaki, Message From Aleppo, July 2016

    -10 Facts About Aleppo, Aug 5, 2016, Ikhras

    -The ‘Aleppo Hospital’ Smokescreen: Covering up Al Qaeda Massacres in Syria, Once Again, May 9, 2016, Global Research

    -#AleppoIsBurning Campaign Created by US and NATO to Facilitate a “No Bomb Zone”, May 3, 2016, 21st Century Wire

    -‘Aleppo Media Centre’ Funded By French Foreign Office, EU and US, Sep 20, 2016, 21st Century Wire

    -Deconstructing the NATO Narrative on Syria, Oct 10, 2015, Dissident Voice

    – A journalist’s journey to the heart of Syria What life’s really like in Syria?, Jul 24, 2016, American Herald Tribune

    Quelle: https://propagandaschau.wordpress.com/2016/09/23/eva-bartlett-die-verwuestung-aleppos-und-nahe%c2%adgele%c2%adge%c2%adner-doerfer-durch-moderate-rebellen-des-westens/#more-26424

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